Dienstag, 28. Mai 2013

Trix Solier - Zauberlehrling voller Fehl und Adel - Sergej Lukianenko ♣ ♣ ♣ ♣ ♣

Beltz&Gelberg - ISBN 978-3-407-74334-3
Taschenbuch - Preis 9,95 €
Jugendbuch ab 11 Jahren

Der junge Trix, Erbe des Herzogtums Solier, entgeht nur knapp dem Tod bei einem Putsch. Seine Eltern, sein Zuhause, sein Recht auf den Thron, all dies verliert er. Doch er schwört Rache. Rache an denen, die ihm das angetan haben. Bloß wie, weiß er nicht, denn so ganz viel Ahnung hat er von der großen weiten Welt dann doch nicht. Außerhalb des Herzogstums lauern Untote, verwirrte Feen, Minotauren, Ritter und Zauberer. Genau für letztere entdeckt Trix sein Talent und wird Lehrling beim großen Zauberer Sauerampfer. Mit viel Geschick kämpft er sich Stufe um Stufe auf der Zauberleiter nach oben. Mit seinem neuen Mut ist er sogar bereit, sich in Gefahr bei der Rettung der jungen Fürstin Tiana zu begeben. Für diese Tat bedankt sich Tiana mit dem Versprechen, Trix zu helfen, den Thron zurück zu erobern. Doch bis Trix sich wirklich findet und seine Pläne in die Tat umsetzen kann, passieren allerlei unvorhergesehene Dinge.

Sergej Lukianko hat eine wundervoll phantasievolle Art zu schreiben. Seine Charaktere sind ausgesprochen sympathisch und mit ihren Stärken und Schwächen sehr glaubhaft. Die oft nur durch Fantasy bekannten Wesen sind aber im Gegensatz zu manch anderen ihrer Art um viele Eigenschaften und Macken reicher. Zu Beginn hat man das Gefühl ein phantastisches Märchen zu lesen, aber Seite um Seite wurde daraus mehr als nur ein Sinnbild über Könige und Zauberer. Lukianko hat eine komisch leise Schreibweise. Sein Buch lässt einen Schmunzeln, über Dinge, die man so in dieser Art von Roman nicht erwarten würde. Sei es bei der Definition von Fast Food, ABS oder bei der Namensgebung des Zauberbuches von Trix, dem Ei-Pott. Hin und wieder huschen kleine komische Anspielungen auf unsere viel zu schnelllebige Zeit durch die Geschichte und lockern so ungemein auf. Diverse Verweise sind vielleicht für junge Leser nicht immer zu deuten, aber dem Lesevergnügen kommt es trotzdem zu Gute. Auch wenn die Einteilung der Kapitel etwas länger ist, so kann man dem Handlungsverlauf dennoch sehr gut folgen. Die Geschichte bleibt immer in Bewegung und nur sehr selten stehen, so dass es schwer fällt, dem Plot eine Pause zu gönnen. Dieses Buch ist mit seinen 580 Seiten schon ein kleines Schwergewicht im Bereich Jugendbuch für das Alter ab 11 Jahren. Aber sicher ist es keine schwere Kost für die lesewütigen Damen und Herren. Eine phantasievolle, komische Fantasygeschichte für jung und alt. Der zweite Roman in Taschenbuchausgabe über Trix erscheint im Juli diesen Jahres ebenfalls im Hause Beltz&Gelberg.

Montag, 27. Mai 2013

"Liebe bedeutet, ein Herz zu finden, das sich bei Wind und Wetter an deiner Seite hält."

Motto der Woche

Bei diesem wundervollen Satz handelt es sich um einen Spruch aus der Feder von Mario Garofalo. Mir ist er ins Auge gesprungen, weil ich Eulen mag und weil ich gern Sprüche lese, die ans Herz gehen. Eulen? Ja, genau. Hier ist der Beweis:

Mein Motto der Woche hat mich nämlich in einem Geschenkeladen angelacht. Eigentlich wollte ich nur eine süße Geburtstagskarte kaufen. Als ich mich so zwischen den Kartenständern hin und her drehte, fiel mir diese Karte ins Auge. Die Farbe ist ja auch nicht wirklich zu übersehen. Von dem Spruch war ich gleich total begeistert, vielleicht auch deshalb, weil ich so ein Herz gefunden habe. Ich hoffe sehr, dass ihr auch so ein Herz an eurer Seite habt und wenn nicht, dass ihr es auf alle Fälle noch finden werdet. Ich wünsche euch eine buntgefiederte Woche!


Samstag, 25. Mai 2013

Mein Tee des Monats - Mai

Copyright (c) 123RF Stock Photos
Hui, da rennt uns die Erdbeere schon wieder um die Teetasse. Aber bevor sie hinein hüpft, flüstert sie noch kurz, dass sie nicht heiß getrunken werden möchte. Ich soll es doch mal kalt probieren. Kalten Tee? Eistee? Hm? Gut, da der Wasserkocher gerade streikt und die Erdbeere mich so nett bittet, probiere ich es aus. Und weil gerade der Rhabarber Saison hat, wollte er auch noch unbedingt mit in die Tasse. Obwohl ein wenig skeptisch, bekommt das Teegefäß einen Beutel Milford kühl & lecker Tee in der Sorte Erdbeere-Rhabarber. Jetzt nur mit kaltem Wasser aufgießen. Vorsichtig in die Tasse gelugt und ja, der Tee verteilt sich, als ob er heiß wäre. Nach einer Ziehzeit von 8 Minuten befreie ich den Teebeutel und nippe den kalten Tee erst einmal zur Probe.
 
Milford 
Geschmacklich ist es natürlich etwas anderes, als wenn der Tee jetzt heiß wäre. So kalt schmeckt er sehr gut nach Erdbeeren und den Rhabarber schmeckt man ebenfalls gut heraus. Es ist ein fruchtiger kalter aromatisierter Früchtetee, aber süßlich finde ich ihn  auch trotz Süßholzwurzel nicht wirklich. Mit Honig zu süßen wird wohl nichts, da der sich nicht gut auflösen würde. Als Durstlöscher ist er für mich gut geeignet, den größeren Kindern schmeckt er zwar, aber ihr Lieblingsgetränk wird er nicht. Da sind Ideen gefragt. Also flux ein paar Erdbeeren geschnitten, ein klein wenig Zucker hinzu und mit dem Tee aufgießen. Schwupps haben wir einen leckeren Kindereistee mit Früchten.
 
Die Inhaltsstoffe sind Hibiskus, Hagebutten, Äpfel, Orangenschalen, Süßholzwurzeln, Erdbeeren, Erdbeeraroma, Rhabarberaroma, Rhabarbersaftgranulat. Das liest sich nicht wirklich gesund und für Säuglinge oder Kleinkinder ist dieser Tee nicht zu empfehlen, darauf weist Milford auch hin. Trotzdem werden wir diesen kalten Tee ab und zu genießen bis es wieder Zeit wird auf heißen Tee umzusteigen. Preislich pendelt der Milford kalt & lecker Tee zwischen 2,49 € und 2,99 € pro Packung. Wer Erdbeeren oder Rhabarber nicht so gern mag, der kann auch noch die Sorten Apfel, Limette oder Minze-Cassis ausprobieren. 

Mittwoch, 22. Mai 2013

Eulchentasse

Kreativer Moment

Nun ist es mal wieder an der Zeit etwas kreatives zu posten, etwas das in den letzten Tagen in der Kreativgefiederwerkstatt entstanden ist. Dieses Mal ist es kein Lesezeichen, nein es ist eine Tasse mit Eulenmotiv. Die Tasse habe ich natürlich nicht selbst gemacht, aber selbst gekauft. Aber das Motiv auf der selbigen ist meine Arbeit. Da hieß es erst einmal Porzellanstifte aussuchen. Welche Farben, welche Firma? Ich habe mich für schwarze Konturfarbe, rot, orange und hellgrün entschieden. Verwendet habe ich Stifte von Marabu in verschiedenen Stärken.
 


 
Ein bisschen vorsichtig musste ich arbeiten, da die Stifte ihre Farbe schneller frei gaben, als ich anfangs die Linien ziehen konnte. Aber nach kurzer Zeit hatte ich es gut im Griff. Es ist das erste Mal, dass ich eine Tasse bemalt habe, aber sicher nicht das letzte Mal. Das Eulenmotiv für diese Tasse habe ich mir von einer Seite geholt, die Malvorlagen zum Ausdrucken anbietet. Jeweils links und rechts des Henkels habe ich dann eine dieser Eulen aufgemalt. Die Äste habe ich dann selbst erdacht und gezeichnet. Diese Porzellanmalerei ist sicher auch etwas für Kinder. Dabei entstehen sicherlich kunterbunte lustige Tassen. Die Porzellanfarbe aus den Stiften muss lediglich mindestens 3 Tage trocknen und soll dann sogar spülmaschinengeeignet bis 40 Grad sein. Aber ich denke, ein besonderes Stück sollte auch besondere Pflege bekommen. Also wieder ran an die Handwäsche!
 
Die Porzellanmalstifte kann man übrigens auch für Zeichnungen auf Glas verwenden. Dies bringt mich auf die Idee, pünktlich zur Grillsaison ein paar Windlichter zu gestalten.

Dienstag, 21. Mai 2013

Coming soon...

Ihr Lieben, da ich euch nicht immer mit Kleinigkeiten die Augen strapazieren will, hier mal kurz meine momentanen Gefiederideen. In den nächsten Tagen wird es wieder einen neuen kreativen Moment geben. Welchen, wird natürlich noch nicht verraten. Er hat aber mit einem Tier zu tun, welches bei Buchliebhabern meist auch gut ankommt. Mein größtes Vorhaben ist aber ein Sommergewinnspiel. Ich tüftle im geheimen Kämmerlein und hoffe dann natürlich auf rege Teilnahme. Start des Gewinnspiels, welches sich über vier Wochen erstrecken wird, ist der 23. Juni 2013. Näheres erfahrt ihr noch in einem Extrapost kurz vorher. Natürlich werde ich auch immer wieder Bücher vorstellen, die mich beeindruckt haben. Meinen Tee des Monates Mai habe ich wahrscheinlich auch schon gefunden und muss nur noch einen guten Post verfassen. Es ist mal etwas anderes und vielleicht haben einige von euch ihn auch schon probiert. Ihr dürft also gespannt sein...

Montag, 20. Mai 2013

"Sei eine erstklassige Ausgabe deiner selbst, statt eine zweitklassige von jemand anderem."

Motto der Woche

Nächste Woche soll mich und vielleicht auch euch ein Zitat meiner Lieblingsschauspielerin Judy Garland begleiten. Auch wenn sie schon seit über 40 Jahren nicht mehr unter uns weilt, ist sie für mich eine großartige Künstlerin. Ihre Stimme faszinierte mich schon von klein auf. Filme in denen sie mitspielte, wie "Der Zauberer von OZ" oder "Meet me in St. Louis" dürften einigen bekannt sein. Ihr Zitat ist für mich eine Aussage, dass man sich selbst treu bleiben sollte, egal was andere sagen. Man sollte immer sein Bestes geben, in dem was man tut und es vor allem auch gern tun.

Montag, 13. Mai 2013

„Alles Gute auf der Welt geschieht nur, wenn einer mehr tut, als er tun muss. Das Gute, das ich nicht tue, kann niemand für mich tun.“

Motto der Woche

Um gleich noch ein kleines passendes Zitat zu meinem Motto der Woche hinein zu schmeißen. "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." Dieses kleine Extra-Zitat stammt von einem meiner Lieblingsautoren. Erich Kästner hat sehr viel Kinder- und Jugendliteratur geschrieben, die heute noch genauso beliebt ist, wie vor 30 Jahren. Mein Motto der Woche aber stammt von Hermann Gmeiner. Er war der Gründer der SOS-Kinderdörfer nach dem zweiten Weltkrieg. Selbst schwer vom Schicksal des Krieges und des frühen Todes der Mutter gebeutelt, wollte er schon als junger Mann Gutes tun. Mit viel Engagement schaffte er es sogar ohne Geld, das erste Kinderdorfhaus im Jahre 1949 zu bauen. Hermann Gmeiner hat selbst in einem der Kinderdörfer sein Zuhause gefunden, denn auf Grund von Zeitmangel war er nie verheiratet und hatte keine eigenen Kinder.

Samstag, 11. Mai 2013

Shana, das Wolfsmädchen - Frederica de Cesco ♣ ♣ ♣ ♣ ♣

Shana, das Wolfsmädchen - Frederica de Cesco
Arena Verlag - ISBN 978-3-401-50168-0
Broschierte Ausgabe - Preis: 6,95 Euro

Das Indianermädchen Shana zieht sich nach dem Tod der Mutter ganz in die Musik zurück. Ihre neue Lehrerin macht ihr Mut und bringt ihr das Geige spielen bei. In der Musik findet Shana den Trost und die Anerkennung, die sie bei ihrem Vater vermisst. Elliot zerfließt nach dem Tod seiner geliebten Frau in Selbstmitleid und betrinkt sich jeden Tag. Das hat zur Folge, dass das Geld nicht reicht und er sich fast täglich verschuldet. Er versucht, das fehlende Geld am Spielautomaten wieder zu erlangen, was ein hoffnungsloses Unterfangen darstellt. Als er wieder Geld für Schnaps benötigt, verkauft er das indianische Kleid seiner verstorbenen Frau, obwohl diese wollte, das es Shana bekommt. Vollkommen geschockt darüber, flüchtet sich Shana mit ihrer Geige in den Wald und lernt dort eine Wölfin kennen. Ihr spielt sie Lieder auf ihrer Geige vor. Die Wölfin wird Begleiterin und Beschützerin von Shana. Als sich erneut schwarze Wolken auf das Leben der jungen Indianerin legen, trifft sie eine Entscheidung, die ihr Leben verändern soll.
 
"Shana, das Wolfsmädchen" ist ein wundervoller Roman, in dem man die Natur spürt und die Musik hören und fühlen kann. Auch wenn die Protagonistin eine Indianerin ist, so steht ihre Kultur nicht direkt im Vordergrund. Einzig die Melodien, die ihre Geige spielt, bleibt im Gedächtnis nach Beendigung dieser Geschichte. "Die Geige ist singende Natur." Dieses Zitat bringt zum Ausdruck, dass selbst Bäume im Wind mit ihren Blättern Musik machen. Eine Geige ist aus Holz. Die Freundschaft zwischen Mensch und Wolf zeigt wieder, dass der Wolf als böses hinterlistiges Wesen, wie er im Märchen dargestellt wird, völlig falsch verstanden wird. Die Wölfin in dieser Geschichte liebt die Musik, liebt das Geigenspiel von Shana. "...Geigenklänge sind es, die der Tonlage eines heulenden Wolfes am Nächsten kommen..." Die Wölfin unterstreicht diese Aussage, in dem sie gemeinsam mit Shana musiziert. Sie heult in ähnlicher Tonlage und Schnelligkeit. Frederica de Cesco hat einen sehr bildlichen und einfühlsamen Schreibstil. Sie schreibt spannend und in nicht all zu langen Kapiteln. "Shana, das Wolfsmädchen" ist eine Geschichte voller Musik, aber auch voll von Vertrauen, Freundschaft, Willenskraft, aber auch Verlust und Trauer. 

Freitag, 10. Mai 2013

Mein Tee des Monats - April

Ach du Schreck, da war der April auch schon wieder weg. Ich bin mit meinem Lieblingstee des Monats etwas in Verzug und hole das jetzt schnell nach.
 
Mein bzw. unser, denn dieses Mal ist mehr oder weniger ein Kindertee, ist der "Rote Nasen Clown - Tee" von Sonnentor. Dabei ist das kein Schnupfentee sondern vielmehr ein Früchtetee, der nach fruchtigen Erdbeeren schmeckt, aber auch eine leichte Säure hat. Dieser Tee gehört zur Bio-Bengelchen Reihe von Sonnentor. Jeder Teepackung, die 20 Aufgussbeutel enhält, liegt eine kleine Geschichte bei, die man den Kindern gut während der Ziehzeit vorlesen kann. Die Inhaltsstoffe des Tees sind Hagebuttenstücke, Hibiskus, Orangenschalen, Apfelstücke, Erdbeerstücke und natürliches Bio-Erdbeeraroma. Die Ziehzeit beträgt mindestens 5 Minuten und maximal 10 Minuten. Der Preis je Teepackung beträgt zwischen 2,96 Euro und 3,29 Euro. Sonnentor ist eine Firma, die daran glaubt, dass die biologische Landwirtschaft die einzige Alternative zu den Folgen von Monokultur und Überproduktion ist. Sonnentor steht dabei für Frische, für Qualität und für sorgsame Handarbeit. Alle Produkte kommen aus kontrolliertem biologischem Anbau. 
 
Copyright (c) Rote Nasen Clowndoctors
Der Rote Nasen Tee schenkt nicht nur uns ein Lächeln sondern auch Kindern in Krankenhäusern. Bei unserem Monatstee geht es um die Rote Nasen Clowndoctors. Eine Organisation, die Humor, Lachen und vor allem auch Trost in die Kinderkrankenhäuser in Österreich bringt. Sie fördern damit die Willenskraft und Widerstandsfähigkeit der kleinen Patienten, die meist vollkommen angstvoll auf die nächste Behandlung warten. Mittlerweile gibt es die Organisation nicht nur in Österreich, denn es gab in den letzten Jahren viele Anfragen auf Unterstützung aus unterschiedlichen Ländern. 10 % des Erlöses gehen als Unterstützung an die Rote Nasen Clowndoctors International.

Montag, 6. Mai 2013

Kreativer Moment - Neue Rubrik

Dass ich auch ein Kreativgefieder bin, wurde sicher schon von einigen bemerkt. Warum also nicht eine eigene Rubrik dazu einrichten? Da ich nicht genau weiß, wann und wieviele Momente der Kreativität mich ereilen werden, mache ich diese neue Rubrik nicht an einmal in der Woche fest. In dieser neuen Rubrik wird sich alles finden, was im engeren und auch weiteren vielleicht auch total entferntem mit dem Thema Buch und meiner Kreativität zu tun hat. Um euch einen kleinen Vorgeschmack zu geben, werde ich gleich hier meinen ersten Beitrag dazu leisten. Mein erster kreativer Moment in dieser neuen Rubrik ist eine Kurzgeschichte, die ich bereits letztes Jahr kurz vor dem Frühlingsbeginn geschrieben habe. Viel Spass beim Lesen!
 

Das Lächeln des Frühlings
Karin Hillig
 
Copyright (c) 123RF Stock Photos
Platsch! Ein dicker Tautropfen fällt direkt auf den Winterelf Caron. Platsch! Caron versucht etwas zu sagen. Platsch! Jetzt reicht es dem Winterelf. Er sucht Schutz unter einem großen Strauch. „Sag mal Sonne, was soll das?“ Caron blinzelt in Richtung Himmel. „Caron, es ist Frühling.“ Die Sonne lächelt und lässt sich von dem wütenden Elf nicht weiter stören. „Frühling? Frühling? Das wollen wir doch mal sehen.“ Schnell kramt er sein kleines Elfenstäbchen aus der Hosentasche. Er hält es auf das Blatt über sich. Dann schwenkt Caron den Stab zweimal hin und her, schon wird aus dem Tautropfen wieder Eis. Er dreht sich um und will gehen. Platsch! Da trifft ihn schon wieder ein Tautropfen. Wütend will er die Sonne anschreien, da hört er ein leises Kichern. Vorsichtig schleicht er sich näher. „Caron, du frostiger Elf, lass doch den Frühling das Eis und den Schnee schmelzen.“ Caron lauscht, die Stimme kennt er doch. „Dala, komm heraus aus deinem Versteck.“, ruft Caron. Dala, die kleine Frühlingsfee fliegt auf ihn zu. Dabei faltet sie ihre Hände und pustet Caron ein wenig von ihrem Feenstaub ins Gesicht. Caron muss niesen. „Dala, was soll das? Du und deine Sonne, ihr seid viel zu früh dran. Noch ist Winter.“ Dala lächelt, fliegt eine Runde um Caron und setzt sich auf einen kleinen Ast des Strauches. „Aber sieh doch du kleiner frostiger Winterelf, die Krokusse strecken ihre Köpfe, die winterschlafenden Tiere erwachen. Mach doch bitte eine Ausnahme, Caron. In zwei Tagen hast du sowieso keine Chance mehr, dann ist Frühlingsanfang.“ Caron sieht Dala so grimmig an, dass die kleine Frühlingsfee darüber lachen muss. „Was gibt es da zu lachen?“ „Caron, du siehst so komisch aus, wenn du böse bist. Warum lachst du denn nie?“ Dala fliegt zu ihrem frostigen Freund und stellt sich neben ihn. Sie tippt mit ihrem Feenstab an seine Nasenspitze. „Lass das!“, brummt Caron. Gerade als er sich wegdrehen will, ruft Dala: „Vorsicht!“ Platsch! Zu spät, der Winterelf ist schon wieder nass. Wie eine Trauerweide lässt er seine Arme und seinen Kopf hängen. Dala sieht, wie traurig Caron ist und will ihn trösten. „Caron, versuch doch ein bisschen zu lächeln.“ Caron schnieft und sagt bedrückt: „Ich bin doch ein Winterelf. Ich kann nicht lächeln wie eine Frühlingsfee. Meine Mundwinkel sind vom Frost ganz steif, mein Herz ist noch kalt.“ Dala nimmt Caron an der Hand und fliegt mit ihm über Krokusse, Schneeglöckchen und Winterlinge. In einem Garten landen die Beiden in einem Strauch. „Sieh nur Caron, selbst diese Pflanze lacht mit der Sonne um die Wette. Das ist ein Winter-Jasmin. Findest du nicht, dass seine gelben Blüten aussehen, wie die Sonne?“ Caron betrachtet die Blüten und seufzt. All diese Farben, das zunehmende Vogelzwitschern, sind Zeichen dafür, dass der Winter sich zurück zieht. „Was wird dann aus mir?“, fragt er traurig. Dala legt ihre Hand um seine Schulte. „Du kannst mir ja helfen, die Blumen und Tiere zu wecken.“ Caron zieht die Stirn kraus und brummt, dass er es sich überlegen wird. „Überleg nicht zu lange.“ Dala schwingt sich erneut in die Luft. Caron will ihr gerade hinterher fliegen, als er unter sich ein leises Stöhnen vernimmt. Er hüpft zu Boden und sieht, wie sich kleine Schneestückchen hin und her bewegen. „Kannst du mir helfen? Ich stecke fest.“ Caron weiß nicht so recht, was er jetzt tun soll. „Warte, ich hole Dala. Sie ist eine Frühlingsfee, sie kann mit ihrem Zauberstab den Schnee schmelzen.“ „Solange kann ich aber nicht warten. Wenn du mir nicht hilfst, dann breche ich.“ Jetzt sieht Caron etwas Fliederfarbenes durch den Schnee scheinen. Er legt seinen Zauberstab neben sich und versucht die Schneestücke zur Seite zu schieben. Es dauert eine ganze Weile, doch dann hat er es geschafft. „Sieh nur Dala, Caron hat mich befreit.“, ruft das kleine Krokus. Dala, die gerade auf Caron zu fliegt, stellt fest: „Caron, du lächelst ja!“
Diese Kurzgeschichte ist mein geistiges Eigentum und darf nicht ohne meine ausdrückliche Zustimmung verwendet oder vervielfältigt werden.

"Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern."

Motto der Woche

Genau diese Kleinigkeiten haben mir gegen Ende der vergangenen Woche ein riesiges Lächeln ins Gesicht gezaubert und die Sonne in mein Herz geholt. Mit diesem Wochenmotto möchte ich mich auch bedanken. Bedanken für die lieben kleinen und großen Aufmerksamkeiten zu meinem Tag. Ich war und bin immer noch sprachlos. An diesem Tag hat der Himmel zwar nicht gelacht, aber mein Herz gestrahlt. Darum wählte ich auch ein Zitat, was zu diesem Gefühl der vergangenen Woche passt, damit es in der kommenden Woche vielleicht weitere Kreise ziehen kann. Das Zitat stammt von Elisabeth zu Wied, die unter dem Pseudonym Carmen Sylva schriftstellerisch tätig und als die "dichtende Königin von Rumänien" bekannt war. Lieben wir die Kleinigkeiten in unserem Leben!!

Donnerstag, 2. Mai 2013

Guten Tagg!

Nein, das ist kein Schreibfehler, vielmehr wurde ich getaggt. Die liebe Chrissi hat mich doch tatsächlich in ihrem Blog Chrissis Federecke getaggt. Vielen Dank dafür, liebe Chrissi!! Ihr Blog ist ein sehr Hübsches und auf jeden Fall sehr lesenswert! Da ich die Idee mit diesem Spielchen jetzt nicht immer brauche, aber im Moment doch sehr interessant finde, werde ich ein bisschen mit meinen Top 3 über mich verraten. Los gehts:

Top 3 der faszinierendsten Gegenspieler...
1. Leland Gaunt aus "Needful Things" von Stephen King. Ein Antiquitätenhändler, dem man nicht mal am hellen Tage begegnen möchte und der alle gegeneinander auspielt und trotzdem nie unter Verdacht gerät.
2. Graf Rurik aus "Die Eiswolf-Saga" von Holger Weinbach. Eine herrlich machthungrige und intrigene Person. Ein wirklich gelungener Charakter eines Antagonisten.
3. Schulleiter Bruhns aus "Die Nacht der gefangenen Träume" von Antonia Michaelis. So stellt man sich seinen Lehrer bzw. Schulleiter im Alptraum vor.

Top 3 der Nebencharaktere die sympathischer sind als die Protagonisten...
1. Mr. Banks, der neben Mary Poppins im Buch eine weit aus bessere Figur macht, als das im Film der Fall ist.
2. Paul, der Wirt aus "Nachts kommt die Angst" von Gabriela Gwisdek. Eine wirklich gutherzige Seele und der Mittelpunkt eines kleinen Dorfes.
3. Es gibt sicherlich noch so einige, die besser sind als die Protagonisten, aber mir leider trotzdem nicht so im Gedächtnis geblieben sind.

Top 3 der Bücher mit toller Idee, aber fürchterlicher Umsetzung...
1. "Drei Tote für Benni" fand ich gruselig und das lag nicht nur an der Thematik, die wäre interessant genug gewesen.
2. "Perfekte Pläne" fing als interessanter Krimi an und flachte dann ab, obwohl der Plot durchaus Potential hatte.
3. "Die kleine Kartäuserin" hat viele beeindruckt, mich leider nicht.

Top 3 der besten Film-Soundtracks...
1. "Der mit dem Wolf tanzt" hat für mich die wundervollste Filmmusik, love it!
2. "Fluch der Karibik", die Musik passt perfekt zum Film und hat einen hohen Wiedererkennungswert.
3. Die Filmmusik zum ersten Teil von "Der Hobbit" rührt mich ebenfalls sehr.

Top 3 der vorhersehbarsten Bücher...
1. "Perfekte Pläne" muss ich hier wohl ein zweites Mal anführen, so vorhersehbar.
2. "Goldstück" mit vorhersehbarer Handlung und leichtgläubiger Protagonistin.
3. -

Top 3 der Nervigsten Schauspieler...
1. Tom Cruise
2. Angelina Jolie
3. Brad Pitt

Top 3 der Websites auf denen ich am häufigsten bin...
1. Lovelybooks
3. Facebook
 
Top 3 der Leute die ich tagge:
1. Jenny - Das lesende Pony
2. Ebru - page-after-page