Donnerstag, 26. Februar 2015

"Die Sonne erklärt neugierigen Schneeglöckchen das Wunder des Lichts."

(c) Lena Hillig



Aphorismus von Ernst Ferstl

Man sieht die kleinen weißen Lämpchen nun zu Hunderten oder gar zu Tausenden. Fröhlich strecken sie ihre Stängelchen in die Höhe und lassen ihre weißen Blüten im Sonnenschein klingen. Hübsch sehen sie aus, wenn sie sich im Februar durch die noch kalte Erde ihren Weg gen Himmel bahnen. Die Sonne lockt sie und erwartet die neugierigen kleinen Milchblumen, um ihnen das Licht zu zeigen, welches im Winter merklich weniger war. Die kleinen Februar-Mädchen erfreuen sich der leuchtenden Lehrerin. Still senken sie ihre Blüten und nicken der leuchtenden Kraft zu. Leise klingeln sie das Ende des Winters herbei, wohl wissend, dass er sie noch hören kann. Sollte er verärgert sein, dann schickt er noch einmal Schneekristalle zu Boden, doch die neugierigen kleinen Frühlingsglöckchen verstehen sich auch als Schnee-Durchstecher und haben keine Angst. Denn auch wenn der kalte Herr erneut die Landschaft mit Schnee bedeckt, so haben die zarten Geschöpfe vorgesorgt, um auch für erneute Tiefsttemperaturen gewappnet zu sein. So zieht der Winter langsam von dannen und die Sonne gewinnt mehr und mehr die Oberhand. Das Wunder ihres Lichtes bringt in den nächsten Tagen und Wochen nicht nur diese kleinen hübschen Vorboten des Frühlings aus dem Erdenreich zu Tage. Den neugierigen Schneeglöckchen werden Krokusse, Winterling und Blaustern folgen. Die Wärme des Lichtes wird zunehmen und Frühlingsgefühle finden den Weg in die bunten Gärten der Lesewürmer. Genau wie die Schneeglöckchen jedes Jahr im Februar der Sonne zunicken, sollten auch wir jeden Frühling oder gar jeden Tag als Neubeginn sehen und der Sonne fröhlich winken, denn das Wunder des Lichts wird auch uns zu teil.

Ich wünsche euch einen baldigen Frühlingsanfang und ganz viel Sonne am Wochenende!!!

1 Kommentar:

  1. ♥ wie schön!!!
    Danke, Federchen, das wünsche ich dir auch!
    Liebe Grüße
    Claudia

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Ich freu mich über euer Gezwitscher!