Montag, 30. Juni 2014

"Gegen den Wind zu kreuzen, bringt einen manchmal schneller zum Ziel, als mit dem Wind zu segeln."

Motto der Woche
Aphorismus von Hermann Lahm

Warum ein Motto der Woche mit Wind? Nun ja, draußen soll ja angeblich Sommer sein. Im Nestchen spüre ich davon aber leider nichts. Es rascheln die Weinblätter, die Bäume schaukeln hin und her und die Sonne schaut erst gar nicht hinter den grauen Wolken hervor. Es weht zwar kein kalter Wind, aber ein mindestens laues Lüftchen geht ums Nestchen. Das Zitat von Hermann Lahm hat mich angesprochen, weil es auch einwenig meinem Denken entspricht. Ich bin ich und so möchte ich gern bleiben. Klar segle ich manchmal auch mit dem Wind und komme dann meist ruhig und gelassen zum Ziel. Aber ab und an gibt es Situationen, da muss man sich in den Wind stellen, ihn kreuzen, ihm entgegentreten, um etwas zu erreichen, was man sich in sein Köpfchen gesetzt hat. Das führt nicht immer zum gewünschten Erfolg, aber bei einigen Momenten ist es genau das Richtige. Wir stellen uns meist viel zu oft in Windrichtung und vergessen dabei vielleicht, was wir wirklich wollen. Wollen wir dahin treiben, mit einigen anderen Lebensseglern oder riskieren wir mal etwas und drehen in eine vollkommen andere Richtung? Sicher bläst uns dabei der Wind kräftig ins Gesicht. Aber wird es ein eisiger Wind sein oder ein frischer, neuer Wind?

Hermann Lahm wurde 1948 in Weiden geboren. Seit seiner Schulzeit schreibt er an mundartlicher Oberpfälzer Lyrik und Aphorismen, die sich nicht schwer sondern eher leicht lesen lassen. Hermann Lahm könnte man als Multitalent bezeichnen, denn neben dem Schreiben ist er auch Kirchenmusiker, Fotograf und Zeichner.

Ich wünsche euch eine wundervolle neue Woche in der für euch ein frischer Wind weht!!!


Dienstag, 24. Juni 2014

"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit."

Motto der Woche
Aphorismus von Søren Aabye Kierkegaard

Die letzten Wochen war es im Nestchen eher ruhig, was vor allem mit der Gesundheit des Buchgefieders zu tun hatte und noch hat. Da es nun aber jeden Tag etwas besser wird, fülle ich mein virtuelles Zuhause mal wieder mit einigen Gedanken, Meinungen und auch einem kreativem Moment. Doch zunächst widme ich mich dem Motto der Woche. 

Dieses stammt aus einem Zitate-Kalender, der auf meiner Brotarbeit hängt. Es hat mich sofort angesprochen, denn auch wenn ich es mir immer vornehme, so vergleiche ich doch hier und da Dinge, Menschen, Begebenheiten und ab und an meine Vogelkinder. Doch ist das gut? Nein, eigentlich nicht und normalerweise weiß ich das auch. Und dennoch ist es schwer, es ab und zu nicht doch zu tun. Wer hat nicht schon mal gedacht, warum sich der Nachbar immer die großen teuren Autos leisten kann und das eigene Gefährt schon über 10 Jahre alt ist? Warum hat ein ehemaliger Klassenkamerad einen besser bezahlten Job, obwohl man womöglich noch den gleichen Abschluss und den gleichen Beruf erlernt hat? Warum ist der Blog einer Freundin mehr besucht, als der eigene? Macht man etwas falsch? Warum hat der oder die mehr Freunde bzw. Kontakte als man selbst? Ist man ein schlechter Umgang? Alles Quatsch. Was schüren diese Fragen, das Vergleichen? Nichts, außer unsere Unzufriedenheit, unseren Unmut. All diese Fragen lähmen uns im Vorankommen, nicht mehr und nicht weniger. Lasst uns doch einfach glücklich sein, mit dem was wir haben. Dann ist es eben die alte Karosse, die trotzdem ihren Dienst tut und wahrscheinlich irgendwann ein Oldtimer ist. Dann verdient Person X eben mehr, muss dafür aber eventuell weiter auf Arbeit fahren, oder Überstunden machen oder, oder, oder. Meine Arbeit ist toll, ich arbeite in einem tollen Team und gehe mit einem Lächeln nach hause. Ich freue mich, wenn die Seiten diverser liebgewonnener Bloggerinnen mit ihren Seitenaufrufen in die Höhe schnellen, dafür habe ich vielleicht etwas, was man dort nicht finden kann und trotzdem noch genug liebenswerte Leser. Und was soll ich mit Hunderten von Kontakten, wenn ich die wenigen, die ich halte, ins Herz geschlossen habe, niemals vergessen will, mit Überraschungen beglücken und die auch mich mit einem Lächeln und ganz viel Herz versehen. Das ist Glück und genau das sollte reichen!!!

Søren Aabye Kierkegaard lebte im 19. Jahrhundert und war einer bedeutendsten Philosophen und Schriftsteller Dänemarks. Alle seine Werke ließ er ausnahmslos aus eigener Tasche bezahlen und drucken, so dass er von Verlagen vollkommen unabhängig war. Seine dichterischen Werke veröffentlichte er unter Pseudonym. Dies tat er vor allem, weil er sich als Person von den Inhalten dieser Schriften fern stellen wollte. Er war bis zum Tod immer der Meinung, dass man die Wahrheit nicht in Sätze fassen könne, sondern nur als Mensch in seinem eigenen Leben in seiner eigenen Zeit diese begreife.

Ich wünsche euch eine wundervolle neue Woche, die euch zufrieden und ohne Vergleiche sein lässt!!!


Montag, 9. Juni 2014

"In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer."

Motto der Woche
Aphorismus von Celia Laigthon Thaxter

Was ist Sommer? Sonne, Helligkeit und Wärme vor allem, oder? Wie ist das denn, wenn  ihr dankbar seid. Dankbar für eure gesunden Kinder bzw. Familie, für liebe Freunde und nette Menschen um euch herum. Dankbar für ein Dach über dem Kopf, einen netten Job oder eine gute Ausbildung. Vielleicht auch dankbar für die schöne Zeit, die ihr gerade verbringen dürft, ob zu hause, unter Freunden oder im Urlaub. All das zaubert Sonne und Wärme in unsere Herzen, also eben auch den Sommer. Wer hat nicht schon einmal im Winter gesagt, er mache sich warme Gedanken, wenn ihm kalt ist. Woran hat man dann gedacht? An Dinge, die uns zufrieden gemacht haben, uns noch machen oder machen werden. Deshalb herrscht auch in meinem Herzen mehr Sommer. Ich bin dankbar für mein Leben, dass mir zwar nicht immer nur Sonne geschickt hat, aber in dem in der meisten Zeit eine gewisse Wärme herrscht, die mich zufrieden sein lässt.

Ich wünsche euch eine schöne neue Woche, in der ihr euch die Wärme des Sommers im Herzen behaltet, auch wenn es draußen regnen und stürmen sollte!

Mittwoch, 4. Juni 2014

"Früchte reifen durch die Sonne, Menschen reifen durch die Liebe."

(c) Karin Hillig
Motto der Woche
Aphorismus von Julius Langbehn

Endlich wird es Sommer. Lange genug war es kalt und nun hellt sich mit der Wärme auch gleich noch die Stimmung auf. Außerdem können wir in unserem Gebiet endlich wieder leckere saisonale Früchte genießen, die durch die Sonne ihr Aroma entfalten können.Wir brauchen die Sonne, aber wir brauchen auch Liebe. Damit meine ich nicht unbedingt die Liebe zwischen Mann und Frau oder gleichgeschlechtlicher Partner. Viel mehr brauchen wir familiäre und freundschaftliche Liebe, die uns reifen lässt. Zu Beginn bekommen wir diese von unseren Eltern und Großeltern. Wenn wir das heimische Nest verlassen, treffen wir auf Menschen, die nicht zu unserer Familie gehören. Hier finden wir Freundschaft, Menschen, die uns verstehen, uns so mögen, wie wir sind. Mit zunehmendem Alter werden sie wichtiger oder wechseln, denn nicht immer bleiben solche Bande bestehen. Das musste auch ich schon erfahren. Aber so ist das Leben, wir entwickeln uns weiter und passen vielleicht mit unseren Bekanntschaften nicht mehr überein. Doch es gibt Menschen, bei denen wir das Gefühl haben, die Freundschaft hält für immer. Egal wie es bei euch ist, fest steht, dass die Liebe euch ausmacht. Sie formt euch und lässt euch wachsen. Vollkommen uninteressant, wie lange sie anhält, ohne sie, wärt ihr nicht die, die ihr seid.

Ich wünsche euch eine wundervolle Woche und ein wunderschönes liebevolles Wochenende mit einer Menge Sonnenschein!!!


"Blitz-im-Winter" geht an...

Am Sonntag war der Internationale Kindertag und eigentlich wollte ich das Buch von Kerstin Groeper, welches ihr bei mir gewinnen konntet, schon an diesem Tag auslosen. Nun ja, das Wetter war schön und ich habe Kerstin auch getroffen und schwupps war der Tag auch schon vorbei, vor allem weil meine beiden Vogelkinder ja auch etwas von der Vogelmama haben wollten. Und wie das so ist, wenn die Sonne lacht, gehen auch ganz schnell noch die nächsten zwei vorbei.

Nun aber genug gequatscht, ihr seid sicher neugierig, wer von euch das Buch gewonnen hat. Lief das Gewinnspiel anfangs eher schleppend, so kamen am Ende doch 12 Namen in den Lostopf, der virtuell wieder bei Superanton Tools zu finden war. Der Computer hat mir also geholfen und folgenden Namen gezogen.


Herzlichen Glückwunsch liebe Sandra, du hast das Buch "Blitz-im-Winter" für Kinder ab 7 Jahre von Kerstin Groeper gewonnen. Ich werde dem Buch noch ein paar Karten anderer Bücher der Autorin und selbstverständlich eine signierte Karte des gewonnenen Buches beilegen. Ich habe dich auch schon benachrichtigt und du hast sogleich erfreut zurück geschrieben. Das Buch befindet sich bereits auf dem Weg zu dir und ich wünsche den Jungs, die es lesen werden, schon jetzt viel Spaß dabei. 

Übrigens lässt sich, während die Kiddies "Blitz-im-Winter" lesen ganz gut "Der scharlachrote Pfad" für die Erwachsenen lesen, denn es finden sich in den Romanen Charaktere, die in beiden eine Rolle spielen.


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