Mittwoch, 31. Dezember 2014

"An der Schwelle des neuen Jahres lacht die Hoffnung und flüstert, es werde uns mehr Glück bringen."


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Aphorismus von Alfred Lord Tennyson

Nun ist er da, der letzte Tag in diesem Jahr und ein neuer Tag in einem neuen Jahr wartet bereits auf uns. Wie wird es wohl sein, das neue Jahr? Wird es wie das vergangene sein? Wird es uns glücklicher machen? Diese Fragen kann uns niemand beantworten. Niemand außer uns selbst. Wir bestimmen, wie das nächste Jahr verlaufen wird. Sicherlich gibt es immer wieder unerwartete Kreuzungen auf unserem Weg, doch letztendlich wählen wir mit unserer Entscheidung einen Weg, der uns am hoffnungsvollsten erscheint. Ist es dann so schlimm, wenn dieser Weg wo anders endet oder noch einmal an eine Kreuzung kommt? So lange wir hoffen, wird das Glück uns sicher nicht verlassen, vielleicht wird es weniger groß in Erscheinung treten, oder aber es wird uns sogar überraschen. Gehen wir also voller Hoffnung in ein neues Jahr. Lassen wir es uns ins Ohr flüstern, dass das Glück uns auch im nächsten Jahr wenigstens ab und zu nicht verlassen wird. Bleiben wir einfach wir selbst, dann können wir alles erreichen und brauchen noch nicht einmal die vielleicht absurdesten Vorsätze aufstellen. Habt ihr diese denn letztes Jahr alle umgesetzt? Ich habe auch für das nächste Jahr keine Vorsätze, außer dass ich mir treu bleiben will, mich nicht verstellen möchte, mich nicht verbiegen lasse und Dinge selbst entscheide, auch wenn das Resultat nicht allen gefallen könnte. Ich möchte weiterhin mit mir zufrieden sein, denn dann kann man mich auch ernst nehmen. 

Ich wünsche euch, dass ihr euch im neuen Jahr findet, wenn ihr noch auf der Suche danach seid. Allen anderen wünsche ich, dass ihr so bleibt, wie ihr seid, denn genauso seid ihr richtig und genauso solltet ihr auch die künftigen Neujahrstage beginnen!

Dienstag, 16. Dezember 2014

"In der Geborgenheit der Familie Weihnachten zu feiern, ist in der heutigen Zeit das wohl schönste aller Geschenke."

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Motto der Woche


Aphorismus von Roswitha Bloch

Nicht mehr all zu lang und es ist Heilig Abend. Wie werdet ihr diesen Nachmittag und anschließenden Abend verbringen? Im Nestchen wird es dieses Jahr zum ersten Mal seit langem wieder sehr ruhig und familiär zugehen. Nur das Männchen, das Weibchen und die Vogelkinder. Wir hetzen am 25. und 26. genug durch die Winterlandschaft, dass es am Heiligen Abend besinnlich und mit dem schönsten aller Geschenke zugehen soll. Wir werden die Zeit miteinander genießen, uns gemeinsam nachmittags in eine Kuscheldecke hüllen, heiße Schokolade schlürfen, vielleicht noch "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" schauen und ansonsten nur mit uns beschäftigt sein. Für die Vogelkinder wird es ein besonderes Geschenk geben und wir Vogeleltern werden einfach die Zeit als Geschenk annehmen. Denn es ist so wichtig, dass wir uns als Familie stärken, kuscheln, lachen, singen oder tanzen, ganz egal, Hauptsache gemeinsame Zeit. Mehr brauchen wir nicht. Weihnachten könnte manches mal viel entspannter sein, wenn man sich nicht vorher schon wegen der Geschenke verrückt machen würde. Sicher verschenke ich auch gern, aber in den letzten Jahren doch eher mit sehr viel Bedacht und manch einer bekommt statt jeder Menge materiellen Dingen einfach mal ein paar selbstgebackene Plätzchen, ein paar liebe Zeilen oder einfach etwas Zeit mit uns. Das sollte viel höher bewertet werden, als der eigentliche Geldwert der Sache. Denn der ist bei wundervollen gemeinsamen Momenten einfach unbezahlbar.

Ich wünsche euch eine schöne vorweihnachtliche Woche und am Sonntag einen schönen vierten Advent!!!

Mittwoch, 10. Dezember 2014

"Wenn uns bewußt wird, daß die Zeit, die wir uns für einen anderen Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht verstanden."

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Motto der Woche

Aphorismus von Roswitha Bloch

Es wird Zeit mal wieder aus der Nestküche heraus zu komme und an einem Motto zu schreiben. Welches Thema könnte jetzt wohl besser passen, als Weihnachten. Worin besteht für euch der Sinn von Weihnachten? Ich bin nicht kirchlich und trotzdem besteht Weihnachten für mich nicht nur aus Geschenken. Es ist wohl eher das Zusammensein mit lieben Mitmenschen, das Gefühl der Zufriedenheit, auch ganz ohne große Geschenke. Ich finde es schön, wie sich jeder darauf besinnen kann, dass es wichtigere Dinge gibt, als durch die Läden zu hetzen, um das ultimative Geschenk zu finden. Ich finde es aber auch ein wenig befremdlich, dass sich bei einigen Gefühle wie Mitgefühl und Fürsorge nur an Weihnachten einzustellen scheinen. Weihnachten könnte vom Gefühl her doch jeden Tag sein und das 365 Tage im Jahr. Wenn wir uns jeden Tag darauf besinnen würden, wie wichtig uns die Zeit sein sollte, die wir uns gegenseitig schenken können, wäre die Welt dann nicht vielleicht einwenig besser? Sicherlich und doch wird dies wohl eher Weihnachtstraum bleiben. Trotzdem versuche ich auch weiterhin, mir den Sinn von Weihnachten im ganzen nächsten Jahr zu behalten. Denn noch viel wichtiger als materieller Wert, ist für mich einzig und allein der Wert der Freundschaft, der Liebe und des Mitgefühls.

Ich wünsche euch noch weiterhin wundervolle weihnachtliche Momente!!!



Mittwoch, 3. Dezember 2014

"Backen und Schreiben sind dasselbe – mal abgesehen vom Geschmack."

Motto der Woche

Aphorismus von Walter "Billy" Fürst

Naja, so ganz stimmt das wohl nicht, aber es gibt doch sehr viele Parallelen. Zum ersten schreibe ich nicht nur gern, nein ich backe auch gern. Genau aus diesem Grund habe ich versucht, ein Motto zu finden, welches beide Leidenschaften vereint und voilà, da ist es schon. Geschmack ist wohl bei beiden ein eher kritischer Punkt. Sicher sollten die Bücher oder Gerichte schmecken, aber darüber lässt sich bekanntlich ja nicht streiten. Über Geschmack meine ich. Und doch denke ich, wenn ich als Hobbybäcker mit meinem Teig schon äußerst zufrieden bin. Kann dann das gebackene Resultat geschmacklich vollkommen daneben gehen? Vielleicht selten, aber es kann passieren. Und wenn sich nun ein Schriftsteller hinsetzt und einen Plot bastelt, der ihm vorzüglich gefällt. Muss es dann auch der Allgemeinheit bzw. vorher erst einmal dem Verlag schmecken? Sicherlich auch nicht immer, aber förderlich wäre es wohl schon. Beim Schreiben tanzen wir durch unsere erdachten Welten und beim Backen versuchen wir diese eventuell sichtbar zu machen. Eine Torte, ein paar hübsche Kekse können so viel aussagen. Besonders wenn in ihnen viel Herzblut steckt. Genau wie bei einem Roman. Und dann wäre da noch die Optik. Sieht unser Back- oder Schreibwerk schön aus, dann zieht es wohl mehr Augen und Geschmacksnerven an, als ein nichtssagendes Cover oder eine einfache Torte. Was sagt mir dieser Aphorismus nun? Im Grunde zeigt es nur, dass Geschmäcker eben verschieden sind. Was dem einen "schmeckt", findet der andere vielleicht einfach nur grauenhaft. Und wisst ihr was? DAS ist gut so. Sonst würden wir alle dasselbe lesen, schreiben und backen.

In meiner Nestküche Kleckerbissen gibt es gerade die 1. offizielle Plätzchenwoche. Wer Lust hat, darf gern vorbeischauen und sich Inspiration holen.

Ich wünsche euch eine geschmackvolle Woche, was auch immer das für jeden Einzelnen von euch bedeutet!!!