Dienstag, 14. November 2017

"You can't go back and change the beginning, but you can start where you are and change the ending."


Motto des Monats


Aphorismus von C. S. Lewis

Manchmal ist es besser, sich von alten Gedanken zu lösen. Nach vorn schauen. Den Weg, den wir gewählt haben, weiter zu gehen oder hier und da abzubiegen. So können wir das, was vor uns liegt mit all unserer Kraft bewerkstelligen. So können wir neue Wege gehen. Neue Menschen kennenlernen. Neue Ideen entwickeln. Trauer nicht einer Idee hinterher, weil sie nicht funktioniert hat. Sieh nach vorn, denn nur diesen Weg kannst du verändern.


Ein Blick zurück schürt Sehnsucht, vielleicht Traurigkeit oder sogar Wut. Ein Blick nach vorn schürt die Hoffnung, den Ehrgeiz und den Ideenreichtum, der in dir steckt. Alles was bereits hinter uns liegt, können wir nicht mehr beeinflussen oder ändern. Es ist bereits geschehen, lässt sich nicht mehr rückgängig machen, egal ob es eine gute oder eine schlechte Entscheidung war. Du kannst nicht zum Anfang zurück gehen, aber du kannst da, wo du jetzt gerade stehst, weitergehen und somit das Ende beeinflussen. Dass du dabei immer wieder an Weggabelungen kommen wirst, dürfte dich nicht überraschen. Der Weg deines Lebens geht nicht nur geradeaus. Manchmal muss man eine andere Richtung einschlagen. Auch dann gilt, triff deine Entscheidung und trauere ihr nicht nach, stelle sie nicht in Frage, wenn du bereits weitergegangen bist. Sieh nach vorn und überlege deinen nächsten Schritt.

Dabei solltest du dich auf dich verlassen. Hole dir Rat, aber entscheide selbst, aus eigener Überzeugung. So bist du zufriedener und weniger anfällig für die Folgen deiner Entscheidungen. Vor allem bist du weniger anfällig für Menschen, die meinen, deine Richtung für dich zu bestimmen. Es ist dein Weg, den du gehst. Immer wieder wird es Wegbegleiter geben. Du bist nicht allein. Denn auch für diese Menschen gilt, dass sie ihre Vergangenheit nicht mehr ändern können. Aber die Zukunft liegt noch vor ihnen, vor uns, vor dir. Also richtig deinen Blick nach vorn. Nicht nach hinten. Nur nach vorn. Und ändere etwas, wenn dir nicht gefällt, was du vor dir siehst.

Der Monat November ist für mich ein Monat, der schon erste Resümees zieht, wie das Jahr gewesen ist. Bald beginnt die besinnliche Zeit des Weihnachtsfestes. Vielleicht fängt man an, sich für nächstes Jahr Dinge vorzunehmen, die man dann doch nicht beginnt. Vorsätze nennt man so etwas. Später ist man darüber enttäuscht, dass man sie nicht umgesetzt hat. Da wollte man im nächsten Jahr unbedingt abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, mehr lesen, mehr reisen oder darauf achten, dass man das Geld nicht sinnlos ausgibt. Es ist aber nun, am Ende des Jahres nicht unbedingt wichtig, ob du es geschafft hast oder nicht. Ändern kannst du es jetzt nicht mehr. Wichtig ist, dass es deine Entscheidungen waren. Du solltest all die Dinge machen, weil du sie auch wolltest. Schau in dich hinein. Alles was du ändern willst, liegt vor dir, nicht hinter dir. Wage den ersten Schritt. Nach vorn.

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